In Ludwigshafen-Süd könnte nach dem Auszug der Polizei ein neuer Bildungsstandort entstehen. Die Stadt soll prüfen, ob das alte Polizeipräsidium in der Wittelsbachstraße zu einer Kindertagesstätte oder einer Grundschule umgebaut werden kann.
Der Vorschlag steht im Zusammenhang mit dem Neubau des Polizeipräsidiums an der Heinigstraße. Das neue Gebäude am sogenannten Südwestknoten in der Innenstadt wächst derzeit. Dadurch eröffnet sich eine mögliche Perspektive für das bisherige Polizeigebäude in Süd.
Umzug ist für 2028 vorgesehen
Nach den vorliegenden Angaben soll der Umzug des Polizeipräsidiums Rheinpfalz im Laufe des Jahres 2028 über die Bühne gehen. Die Polizei soll dann den alten Standort an der Wittelsbachstraße verlassen und in das neue Präsidium an der Heinigstraße wechseln.
Das bestehende Gebäude ist mehr als 100 Jahre alt. Nach Einschätzung im Zusammenhang mit dem Vorschlag entspricht es längst nicht mehr den gewachsenen Anforderungen moderner Polizeiarbeit. Eine mögliche Umnutzung würde deshalb erst nach dem geplanten Standortwechsel relevant.
Prüfung steht noch aus
Fest steht damit zunächst nur der Prüfauftrag: Die Stadt soll klären, ob sich das alte Polizeipräsidium für eine Kita oder eine Grundschule eignet. Ob tatsächlich eine Bildungseinrichtung in dem Gebäude entsteht, ist nach dem vorliegenden Bericht noch offen. Weitere Angaben zu einem möglichen Zeitplan, zu Umbaukosten oder zu einem konkreten Träger liegen in der Quelle nicht vor.
Für Familien in Ludwigshafen-Süd wäre die Entwicklung dennoch von besonderem Interesse: Das Polizeipräsidium könnte nach dem Umzug eine neue Nutzung erhalten, statt am bisherigen Standort an der Wittelsbachstraße leer zu stehen.