Ein schwerer Unfall auf der A6 hat am Mittwochabend, 20. August, erhebliche Folgen für den Verkehr gehabt. Zwischen dem Autobahndreieck Viernheim und der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen kollidierte ein Motorrad mit einem Auto. An dem Unfall war auch eine 61-jährige Autofahrerin aus Ludwigshafen beteiligt.

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Zusammenstoß gegen 17.40 Uhr im Stau. Der 24-jährige Motorradfahrer aus Darmstadt soll mit seinem Krad durch eine Rettungsgasse gefahren sein. Zeitgleich wollte die Autofahrerin aus Ludwigshafen mit ihrem Pkw vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Dabei kam es zur Kollision.

Motorradfahrer per Rettungshubschrauber in Klinik gebracht

Der Motorradfahrer stürzte durch den Zusammenstoß und wurde schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn mit einem Rettungshubschrauber in eine nahe gelegene Klinik. Für die Landung des Hubschraubers musste die Richtungsfahrbahn Saarbrücken nach Angaben des Berichts für etwa eine halbe Stunde vollständig gesperrt werden.

Im Einsatz waren eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen, mehrere Rettungskräfte und die Feuerwehr Viernheim. Zur Höhe des Sachschadens liegen erste Schätzungen von mindestens 10.000 Euro vor.

Unfall sorgt für Einschränkung auf wichtiger Verbindung

Der Unfall ereignete sich zwar nicht im Stadtgebiet von Ludwigshafen, betrifft die Stadt aber durch die Herkunft der beteiligten Autofahrerin und die Sperrung der wichtigen A6-Verbindung in Richtung Saarbrücken. Weitere Angaben zum Zustand des Motorradfahrers oder zu möglichen rechtlichen Folgen enthält die vorliegende Meldung nicht.