Leiser Spätsommerregen prasselt auf das Dach eines kleinen Zeltes am Rheinufer in Ludwigshafen. Dort treffen sich Besucherinnen und Besucher des Festivals des deutschen Films nach den Vorstellungen, um über das gerade gesehene Werk zu sprechen. Für den Film „22 Bahnen“ ist diese Geräuschkulisse mehr als nur eine zufällige Begleitung: Der Regen wirkt wie ein passender Soundtrack zu einer Geschichte, in der das Wetter eine wichtige Rolle spielt.
Im Mittelpunkt des Festivalbeitrags steht die Verfilmung von Caroline Wahls Bestseller „22 Bahnen“. Das Buch hat bei zahlreichen Leserinnen und Lesern eigene Bilder im Kopf entstehen lassen. Die filmische Umsetzung musste diese Vorstellungen in konkrete Bilder übersetzen. Verantwortlich für die Bildgestaltung ist Kameramann Tim Kuhn.
Gespräche nach den Vorstellungen
Das kleine Zelt am Rheinufer wird nach den Vorführungen zum Treffpunkt für Kinogäste. Dort können sie mehr darüber erfahren, wie die Bilder des Films entstanden sind und was sie auf der großen Leinwand gesehen haben. Der Austausch gehört damit zum Festivalerlebnis ebenso wie die Vorführung selbst.
„22 Bahnen“ verbindet auf diese Weise die literarische Vorlage mit einer stark von der Atmosphäre geprägten filmischen Umsetzung. Der Regen an diesem Spätsommertag unterstreicht die Stimmung des Films und macht den Ort am Rheinufer zu einer passenden Umgebung für die Gespräche über die Verfilmung.
Weitere Beiträge zum Festival
Rund um das Festival des deutschen Films werden außerdem weitere Beiträge genannt. Dazu gehören ein Bericht über Christian Redl und seinen Film „Ich habe genug“, die Arbeit der Kinderjury beim „Goldenen Nils“ sowie ein Beitrag über die Schauspielerin Valerie Niehaus beim Filmfestival.