Die Volkshochschule Ludwigshafen hat ihr 125-jähriges Bestehen mit einem großen Festakt gefeiert. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die lange Geschichte der Einrichtung, sondern auch die Frage, warum die VHS optimistisch in die Zukunft blicken kann.

Die Volkshochschule ist nach der Stadtbibliothek die zweitälteste Kultureinrichtung Ludwigshafens. Die Bibliothek wurde 1875 gegründet. Seit 125 Jahren besteht die VHS aus vielen einzelnen Bildungsgeschichten ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bildungswege, die weiterführen

Eine dieser Geschichten erzählt von einem jungen Mann aus Ludwigshafen. Er holte zunächst seinen Realschulabschluss an der Volkshochschule nach. Danach fand er Gefallen an Bildung und wird im kommenden Jahr selbst als Dozent an der VHS unterrichten.

Das Beispiel zeigt, wie aus einem eigenen Bildungsweg ein Engagement für andere Lernende entstehen kann. Die Volkshochschule steht damit nicht allein für Kurse und Abschlüsse, sondern auch für persönliche Entwicklung über verschiedene Lebensphasen hinweg.

Festakt mit Gästen aus Politik und VHS

Zur Jubiläumsfeier gehörten Gespräche aus dem Umfeld der Einrichtung. Genannt wird unter anderem ein Gespräch der VHS-Geschäftsführerin Stefanie Indefrey mit Minister Clemens Hoch.

Mit dem Festakt hat die Volkshochschule ihr Jubiläum offiziell gewürdigt. Die Verbindung aus ihrer langen Geschichte und den persönlichen Erfahrungen ihrer Lernenden bildet die Grundlage für den zuversichtlichen Blick auf die weitere Arbeit in Ludwigshafen.